Moodboard: Ihre Stimmung gestaltet
Mit einem Moodboard (von Englisch mood: Stimmung, board: Tafel) erhalten Sie einen Gesamteindruck über die Wirkung Ihrer gestalterischen Ideen.
Wenn Sie etwa die Einrichtung ihres Festsaals planen, können Sie durch die collagen-artige Kombination von Farben, Formen und Materialien sowohl einen visuellen, als auch „erfassbaren“ und gefühlsmäßigen Stimmungseindruck erhalten.
Wie geht man vor?
Am besten ordnen Sie auf einer großen Tafel (Kork, Styropor) oder einem Tisch Fotos, Stoffmuster, Skizzen, Farbflächen, Tapetenreste und anderes an, wie sie im jeweiligen Raum auch vorkommen sollen.
Dabei sollten Sie dominante Einrichtungsgegenstände, Farben oder Formen (Möbel, Tapeten etc.) entsprechend prominent auch auf dem Moodboard berücksichtigen. Beziehen Sie in Ihre Gestaltung mit ein, wo welche Elemente im Raum zu finden sind und in welchem Größenverhältnis zueinander.
Sie können dann diese einzelnen Teile solange verschieben, entfernen, umarrangieren oder neue hinzufügen, bis Sie mit dem Ergebnis zufrieden sind. Wenn Sie so wollen, ist das eine Art Brainstorming zum Ansehen und Anfassen. Allerdings ist dabei weniger Ihr Gehirn gefragt, sondern Ihr „Bauchgefühl“.
Lassen Sie sich inspirieren: Nehmen Sie gerne noch den Partner oder eine Freundin dazu. Eine zweite Meinung ist meist sehr hilfreich. Wichtig ist es, sich einen gefühlsmäßigen Eindruck vom Zusammenpassen der Raumelemente zu vermitteln. Das Ziel ist nicht optische Perfektion: Der Mix von Materialien, Farben und Formen sollte stimmig sein.
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